Hilfe an neuem Standort - Diakonisches Werk ist innerhalb Frankenbergs umgezogen

Hilfe an neuem Standort - Diakonisches Werk ist innerhalb Frankenbergs umgezogen

Presseartikel in der HNA-Frankenberg vom 26.02.2022

Frankenberg– Die Außenstelle des Diakonischen Werks Waldeck-Frankenberg in Frankenberg ist umgezogen: Nachdem die unter der Trägerschaft der evangelischen Kirchenkreise Eder und Twiste-Eisenberg stehende Hilfsorganisation seit mehr als 25 Jahren am Standort Auf der Burg 11 zu finden war, haben die 25 Mitarbeiter Räume im dritten Obergeschoss in der Bahnhofstraße 17 bezogen.

„Am 1. November 2021 sind wir hier mit allen Beratungsangeboten gestartet“, teilt Geschäftsführer Winfried Schiel mit. Der Umzug sei wegen des geplanten Abrisses des Gemeindehauses auf der Burg erforderlich geworden. „Wir mussten uns erst etwas umschauen, aber jetzt passt es.“

Außer am Standort Frankenberg unterhalte das Diakonische Werk noch Büros in Korbach, Bad Arolsen und Bad Wildungen. Die Mitarbeiter bieten Hilfe in nahezu allen Lebenslagen (siehe Hintergrund).

So bietet zum Beispiel die Wohnungsnotfallhilfe eine erste Anlaufstelle, um wohnungslosen oder in Wohnungsnot befindlichen Menschen im Kreis Waldeck-Frankenberg Unterstützung zu gewähren. Die Beratung sei zwar aktuell nur telefonisch möglich, aber demnächst seien auch wieder offene Sprechstunden geplant, kündigte der zuständige Mitarbeiter Tobias Diekmann an. „Man kann hier auch Wäsche waschen und trocknen“, sagte er. Ein Essensangebot sei in Planung.

Diplom-Pädagogin Manuela Finger ist Ansprechpartnerin für alle Probleme rund um das Thema Schwangerschaft. „Ein Bereich ist auch die Schwangerschaftskonfliktberatung, wo es auch um mögliche Abbrüche gehen kann“, sagt sie. Darüber hinaus leiste sie auch präventive Arbeit in Schulen über Verhütung und biete Paarberatung für junge Eltern. Speziell für Mütterberatung ist Lisa Späth zuständig. „Ich bin einmal in der Woche nach Absprache in Frankenberg.“

„Ich agiere hauptsächlich als Schnittstelle zwischen Anwalt und Klient“, berichtet Michael Skupsch, der den Bereich Flüchtlingsberatung abdeckt. Es gehe meistens um Aufenthaltsrecht und Asylrecht. Da es häufig um Unterlagen oder Formulare gehe, erfolge die Beratung überwiegend persönlich und nicht am Telefon.

Einen breiten Part nimmt die Suchtberatung ein, für die neben anderen Kollegen auch Meike Pape zuständig ist. „Wir bieten auch Therapievermittlung an“, sagt sie.

Alltagsbegleitung und Unterstützung, zum Beispiel bei Arztfahrten bieten Timo Hoffmann und sein Team vom Betreuten Wohnen an. „Hauptziel ist die Teilhabe am Leben“, sagt er.

„Zu mir kann jeder kommen, egal in welcher Lebenslage“, sagt Wiebke Valdez von der Kirchlichen allgemeinen Sozial- und Lebensberatung.

Bildunterschrift:
Das Diakonische Werk ist innerhalb Frankenbergs umgezogen und ist jetzt in der Bahnhofstraße 17 untergebracht. Im Bild die Mitarbeiter vor der Eingangstür, in der Geschäftsführer Winfried Schiel steht. Ganz links der Abteilungsleiter des Bereichs Suchthilfe und Prävention, Klaus Fieseler. Foto: Susanna Battefeld

Drucken