Winfried Schiel

Winfried Schiel neuer Geschäftsführer beim Diakonischen Werk Waldeck-Frankenberg

Den Menschen nah sein, Angebote bekannter machen

Neue diakonische Angebote möchte er in Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden entwickeln, die Beratungsleistungen des Diakonischen Werkes Waldeck-Frankenberg bekannter machen und mit Fundraising eine weitere Säule in der Finanzierung der wichtigen Arbeit schaffen:

Winfried Schiel ist ab 1. Juli 2020 Geschäftsführer der kirchlichen Einrichtung und zugleich als Diakoniepfarrer in den beiden evangelischen Kirchenkreisen im Landkreis tätig.

Die Kirchenkreise Eder und Twiste-Eisenberg sind gemeinsam Träger des Diakonischen Werkes (DW) Waldeck-Frankenberg, das mit 24 Mitarbeitenden in den vier Mittelzentren vertreten ist und vielfältige Beratungen anbietet. So gehören Suchtberatung und -prävention, Schwangerenberatung, Flüchtlingsberatung und die Kirchliche Allgemeine Sozial- und Lebensberatung (KASL) mit ihren vielen Themenfeldern zu den Kernaufgaben. Bislang bekleideten Maren Jahnke (Twiste-Eisenberg) und Klaus-Jürgen Fackiner (Eder) je eine halbe Diakoniepfarrstelle. Der Armsfelder Pfarrer geht im August in den Ruhestand, seine Kollegin aus Mengeringhausen wechselte zum Bad Arolser Bathildisheim. Ab Juli übernimmt Winfried Schiel die Aufgaben des Diakoniepfarrers in beiden Kirchenkreisen und wird - das ist in dieser Form neu - als Geschäftsführer die Geschicke des Diakonischen Werkes leiten.

"Hier gibt es die Möglichkeit zu gestalten", erklärte Schiel wenige Tage vor seinem Dienstantritt am DW-Hauptsitz in der alten Brandkasse in der Professor-Bier-Straße 9 in Korbach. Dort sowie in den Außenstellen in Bad Arolsen, Bad Wildungen und Frankenberg bieten die Mitarbeitenden fundierte Beratungen an, teils in Kooperation mit dem Landkreis. Je nach Thema werden Ratsuchende auch an andere qualifizierte Stellen, zum Beispiel die Schuldnerberatung des Roten Kreuzes, verwiesen.

"Wir wollen für die Menschen in der Region da und ihnen nah sein", verdeutlichte der Pfarrer. Dabei spiele "das Wesen von Nächstenliebe, wie Jesus es uns vorgelebt hat", eine wichtige Rolle. Die vorhandenen Angebote seiner Einrichtung möchte Schiel in der Bevölkerung trotz bereits hoher Akzeptanz noch bekannter machen und zugleich neue schaffen. "Wir sehen uns als verlängerter Arm und professioneller Dienstleister der Kirchengemeinden, wenn diese an ihre Grenzen geraten." Würden derartige Wünsche nach diakonischen Angeboten an ihn herangetragen, wolle er diese aufnehmen und deren Umsetzung begleiten, versicherte Schiel. In seinen früheren Tätigkeiten baute der Theologe erfolgreich einen Kindergarten und ein "Haus der Generationen" mit auf, ihm ist unter anderem die Vernetzung von Alt und Jung wichtig. "Das ist mein Steckenpferd," verdeutlichte er.

Ebenfalls mit Netzwerkarbeit möchte der neue Geschäftsführer nun das hiesige Diakonische Werk stärken, über Fundraising um Spenden zur Mitfinanzierung der Einrichtung werben und die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren. Um die Arbeit des DW bekannter zu machen, werde er auch sogenannte Diakoniegottesdienste in den beiden Kirchenkreisen halten. Diese Gottesdienste befassen sich mit verschiedenen Themen diakonischer Arbeit. "Pfarrer Winfried Schiel wird das Gesicht der Diakonie in unserem Einzugsgebiet sein", formulierte Eva Brinke-Kriebel, Dekanin des Kirchenkreises Twiste-Eisenberg, eine Rolle des neuen DW-Geschäftsführers. Er selbst wünscht sich eine gute Zusammenarbeit mit dem 24-köpfigen Team, den Kirchengemeinden und allen weiteren Beteiligten. "Menschen liegen mir am Herzen."

Bildunterschrift:

Pfarrer Winfried Schiel ist ab 1. Juli 2020 Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Waldeck-Frankenberg mit Hauptsitz in der alten Brandkasse in der Prof.-Bier-Straße 9 in Korbach. Der Theologe wird auch als Diakoniepfarrer in den Kirchenkreisen Eder und Twiste-Eisenberg tätig sein. Foto: Sascha Pfannstiel


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