Kerstin Kleine, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Aktuelles
Am 22.04.2026 fand u.a. unter Beteiligung des Diakonischen Werks Waldeck-Frankenberg im Bürgerhaus in Korbach der Psychiatrietag 2026 statt. Unter dem Motto: "Stigmatisierung abbauen - Psychische Gesundheit geht uns alle an" kamen ca. 200 Interessierte, um sich bei Vorträgen und in Gesprächsrunden darüber zu informieren, welche Beiträge zur Enttabuisierung von psychischen Erkrankungen geleistet werden können und welche konkreten Hilfsangebote im Landkreis für Betroffene existieren.
Der Jahresabschluss 2024 des Zweckverbands Diakonisches Werk Waldeck-Frankenberg liegt, zur öffentlichen Einsichtnahme, im Zeitraum vom 28.04. bis 05.05.2026 im Kirchenkreisamt , Kilianstraße 5, 34497 Korbach aus.
Das Diakonische Werk Waldeck-Frankenberg hat seit 1. September einen neuen Geschäftsführer: Mit Carsten Engelhardt wird dieser Posten erstmals mit einer Person aus der Privatwirtschaft besetzt. Bislang waren es ausschließlich Pfarrpersonen, die das Diakonische Werk leiteten. Engelhardt ist Diplom-Kaufmann und war zuletzt als freiberuflicher Unternehmensberater tätig.
Gebürtig stammt der 56-Jährige aus Korbach. Nach einer Ausbildung zum Facharbeiter im Bereich Maschinenbau und Zivildienst in Marburg, startetet er mit einem BWL-Studium in Paderborn. Den Zivildienst absolvierte er beim „Verein zur Förderung der Integration behinderter Menschen“, blieb dort anschließend sogar ein weiteres Jahr, „weil mir die Tätigkeit wirklich viel gegeben hat.“
Die Studienschwerpunkte in Paderborn legte Carsten Engelhardt auf Personalwirtschaft, Organisation und Produktionsplanung. Nach dem Studium war er gut 20 Jahre in verschiedenen Führungspositionen tätig, die meiste Zeit davon bei dem französischen Baustoffhersteller Saint-Gobain. Die Familie wohnte im Aachen sowie einige Zeit in der Nähe von München.
Im Jahr 2018 allerdings zog es ihn in die alte Heimat zurück. Seine Ehefrau stammt aus Diemelstadt-Rhoden. Dorthin zog das Ehepaar, gemeinsam mit seinen beiden Töchtern. Carsten Engelhardt gründete eine Unternehmensberatung und begleitete in dieser Funktion mittelständische Unternehmen, insbesondere beim Thema der digitalen Transformation.
Jetzt also Geschäftsführung Diakonisches Werk. Wie passt das zusammen?
„Die Verbindung zur Kirche besteht nicht zuletzt durch zwei Theologen in der Familie. Mit beiden besteht ein reger Austausch zu christlichen und werteorientierten Themen“, sagt Engelhardt. Die Arbeit mit und für Menschen habe zudem sein gesamtes bisheriges berufliches Leben bestimmt.
Jetzt gehe es im Diakonischen Werk aber natürlich auch um Wirtschaftlichkeit, um Einsparungen und die Nutzung von Synergien. „In all diesen Prozessen unterscheidet sich das Diakonische Werk dabei kaum von anderen mittelständischen Unternehmen“, sagt Carsten Engelhardt. „Ich wollte die Herausforderung annehmen, in Zeiten geringer werdender Mittel, diakonische Leistungen aufrecht zu erhalten und natürlich auch finanziert zu bekommen. Und ich möchte mein gesamtes Wissen aus der freien Marktwirtschaft in eine wohltätige Organisation einbringen.“
Engelhardt denkt beispielsweise an Kooperationen mit Unternehmen, die sich Beratungen zum Wohl und zur vielseitigen Prävention der Mitarbeitenden wünschen. „Wir können diese Leistungen bieten und es könnten dadurch neue Einnahmequellen erschlossen werden“, sagt er. Auch Fundraising spiele sicherlich künftig eine Rolle, aber auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis, mit Vereinen oder Kommunen.
Bei alledem sei es wichtig, die Arbeit des Diakonischen Werks wieder stärker in die Öffentlichkeit und ins Bewusstsein der Menschen zu bringen, sie auch wieder verstärkt in Verbindung mit Kirche darzustellen. „Und natürlich müssen wir fragen: Wo können wir expandieren und neue Geschäftsfelder erschließen.“
Der 56-Jährige hat sich eine Menge vorgenommen, um das Diakonische Werk Waldeck-Frankenberg auch unter schwierigen Vorzeichen erfolgreich in die Zukunft zu führen. „Jetzt werden zunächst Teamgespräche geführt, um den Status Quo zu ermitteln, danach können wir über Strategien nachdenken“, sagt Engelhardt.
Und dann ist da noch etwas, das dem Diemelstädter am Herzen liegt: „Ganz viel Bewegung in der Natur, um abzuschalten und den Kopf für frische Gedanken frei zu bekommen.“ Das Waldecker Land bietet dafür die beste Voraussetzung.
Text und Foto:
Die Sprachpatinnen- und Sprachpaten-Initiative unterstützt und begleitet nun schon seit über zehn Jahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Korbach und Umgebung beim Erlernen und Verbessern der Deutschen Sprache.
Als Ehrenamtliche sprechen, spielen und helfen Sie in erster Linie Kindern an den Korbacher Grundschulen.
Mit einem Infostand präsentierte sich das Diakonische Werk Waldeck-Frankenberg beim Aktionstag zum Tag der Offenen Gesellschaft am 17. Juni 2023 auf dem Obermarkt in Korbach.
Presseartikel in der HNA-Frankenberg vom 26.02.2022
Frankenberg– Die Außenstelle des Diakonischen Werks Waldeck-Frankenberg in Frankenberg ist umgezogen: Nachdem die unter der Trägerschaft der evangelischen Kirchenkreise Eder und Twiste-Eisenberg stehende Hilfsorganisation seit mehr als 25 Jahren am Standort Auf der Burg 11 zu finden war, haben die 25 Mitarbeiter Räume im dritten Obergeschoss in der Bahnhofstraße 17 bezogen.
Zum Weltnichtrauchertag in dieser Woche greift auch das Team des Diakonischen Werks der Kirchenkreise Twiste-Eisenberg und Eder das Thema „Rauchfreies Auto für mein Kind!“ auf und überreicht 200 Parkscheiben an die beiden Leiterinnen der Korbacher Kitas „Regenbogen“, Silke Jähn, und „Arche Noah“, Sonja Horlebein.

Das Diakonische Werk Waldeck-Frankenberg ist ein Zweckverband der evangelischen Kirchenkreise Twiste-Eisenberg und Eder. Wir sind eine kirchliche Körperschaft des öffentlichen Rechts.
